Sapporo liegt hoch im Norden und nach nur 17 Stunden Zugreise mit 2200 Kiometern Länge (unter anderem einen 30 Kilometer langem Tunnel unter dem dem Meer zwischen der Hauptinsel Honshu und Hokkaido, wo der Schaffner 10 Minuten lang am Bordtelefon für die Gemüter beruhigt hat, bis alle beruhigt waren.) bin ich da.
Sapporo ist anders als bisher. Die Straßen sind breiter, die Autos größer. Und vorallem die Bauart ist sehr viel westlicher. Zusammen mit den 8 Grad Temperatur ist das ganze wie Heimat.
Sapporo hat ne Straßenbahn. Geilo.
und den Straßenbahnhof gab es gratis zu, weil ich zu früh ausgestiegen bin.
eigentlich wollte ich hier her. Mt. Moiwa. Den kann man in läppischen 5 Kilometer besteigen oder die Seilbahn nehmen.
Zum Gipfel gibt es dann noch die Mini Cablecar.
Das ehemalige Rathaus. Da ist sogar ne kostenlose Austellung drin über Essen in Hokkaido, den Inseltreit mit Russland (Japan und Russland haben wegen den Inseln noch keinen Friedensververtrag nach dem zweiten Weltkrieg)
innen sieht es sehr europäisch aus.






Respekt für das Durchhaltevermögen. Konntest du im Zug schlafen? Und warum sind die Straßenbahnen viel bunter, als bei uns? Ist da Werbung drauf?
Ne, ich kann weder in Flugzeugen noch in Zügen schlafen. Aber das war okay. Schließlich war es von 6 Früh bis 23.00 Uhr abends. Das war echt gut. Sogar ne Stunde für Mittag in Tokyo war drin.