Einkaufen, wenn dich keiner versteht.

Ich hab in der Nähe zum Hotel nen relativ großen Supermarkt gefunden. In Deutschland nen halber Aldi auf viertel Größe und für Japaner ein Riesenmarkt. Die haben hier echt Minibuden. Suppenbars mit vier Plätzen sind die Regel. Unglaublich viele Restaurants. 2 Meter breit 5 Meter lang, Küche inklusive.

So. Heute wollte ich Sonnenschutzcreme kaufen. Dachte fängst mit was leichten an. Google Übersetzer rausgeholt und los gehts. Von Handcreme bis Sonnenschutz alles dabei. Gekauft habe ich was mit 50+ SPF. Sun protect factor hoffe ich.

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Naha City

Heute war ich in Naha City Unterwegs

Zuerst fiel mir dieser Onkel auf:

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Der Löwe ist das Wappentier von Okinawa und soll das gute auf die Insel bringen.

Auf dem Weg zur ersten Touristenfalle bin an dem hier vorbeigekommen: Eine 3X5 Meter Tafel. Darauf kloppen sich Figuren und im Hintergrund wird der Platz eingeblendet. Der Dicke da bin ich. ^^(Bild unten in Galerie anschauen WordPress komprimiert zu stark)

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Danach war ich in den Markthallen. Dort kann man sich drin verlaufen. Schuhe, Schmuck, überteuerte Souverniers, Essen. Die Vietnammeilen an Grenze zu Tschechien sind da ähnlich.

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anschließend irrte ich an einem Ausgang rum und schaute mir Naha für Anwohner an. Die haben weniger Platz. Also sind die nicht nur kleiner. Die Autos sind Mini und die Häuser haben unten Parkflächen drin.

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mini wini ist doch klar. Japaner fahren Kei-Cars. img_20161031_112009

Dort wo man in Naha wohnt, wird auch gern begrünt. img_20161031_112758

Noch typischer sind die Häuser wo unten Parkhaus ist. Gern auch mit elektronischen Hebern um Autos zu stapeln oder Scheiben um sie zu drehen, damit an immer richtig rum ein und raus kommt, weil die Straßen so eng sind.

Dann war ich im Botanischen Garten von Naha wo die Pflanzen und Baustile vorgestellt wurden. Es gab viel Grün. einige kleine Pavillons und man konnte Kois und Karpfen im Teich füttern.

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Dann bin ich noch durch die Innenstadt und habe ein paar Gassen und Häuser angeschaut, versucht einem Fahrradvermieter klarzumachen dass ich erst in den nächsten Tagen wiederkomme und habe meine Pläne für die nächsten Tage geschmiedet, da ich die Tourist Info plündern war.

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Mehrere Sachen sind mir aufgefallen. Japaner sind sehr freundlich aber genau.

Besonders Naha platzt vor Kindern. Viele Tragen ihre Babys mit sich rum. Kinder in allen Altersgruppen bis auf 15-25 sind mir schon gestern auf dem Festival aufgefallen. In dem Zeitraum 15-25 ist entweder ne Lücke oder die machen grad woanders rum.^^

Galerie (Bilder zum Anklicken)

Uchinanchu Festival

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Back to roots. Okinawa feiert seinen Ursprung. Grad war Bratschenkonzert im Baseballstadion. Nun ist Programm im Theater. Trommeln, Bratschen, Tanz.

Heute Abend ist noch Abschlusskonzert.

PS: Das Licht im Theater lässr keine bessere Quali zu.

PS2: Theater nur barfuss betreten. 😛

30 hours – Der Beginn

img_20161028_061156Anreise ist ja immer mühsam.

Bei mir beginnt sie früh um  fünf mit dem Aufstehen.

  1. 6.20 Uhr Dresden – Frankfurt
  2. 5 Stunden später Koffer in Flughafen schleppen
  3. 8 Stunden später Abflug Frankfurt
  4. 18 Stunden später Landung in Shanghai
  5. 20 Stunden später Abflug aus Shanghai
  6. 23 Stunden später Landung in Tokyio
  7. 26 Stunden später Abflug Tokyo
  8. 29 Stunden später Landung in Okinawa
  9. 30 Stunden später Hotel erreicht

Japan Reise zweiter Teil: Kinki Region

Die Kinki Region umfasst das Gebiet Kyoto, Nara, Osaka. Ich werde mich dort volle 7 Tage aufhalten. Die Landungfindet in Osaka statt und verweile dort 3 Tage. Abstecher folgen in die alte Kaiserstadt Nara und die Stadt Himeji. Den einen Tag in Osaka direkt werde ich auch noch gescheit verplanen. Ein tolles Aquarium soll es dort auch geben.

Anschließend wird zum ersten Mal der Shinkansen bestiegen und ich fahre in die alte Hauptstadt Kyoto. Platz 1 oder 2 (nach Tokyo/Fuji) auf der Liste der Mustsee-Attraktionen. Einen Tag werde ich mir die Stadt anschauen. Einen weiteren Tag möchte ins Nagashima Resort in die Nähe von Nagoya (Chūbu Region)  fahren. Dort befindet sich die eine oder andere Fahrattraktion.

Einen Tag in der Kinki Region wird wohl der Waschwaschine im Hotel gewidmet. Wenn das fix geht habe ich Kyoto noch mehr Zeit. Es soll dort in der Nähe einen großen See geben. 🙂

Gespannt bin auch schon auf die Weitereeise, denn ich möchte den in Japan beliebten Kofferservice in Anspruch nehmen um mein Gepäck vorzuschicken. Nötig wird dies für den dritten Teil meiner Reise.

Die schlechteste Fluglinie der Welt (Platz 7)

Dein Abenteuerurlaub beginnt am Flughafen…

Wer günstig reisen möchte muss Kompromisse eingehen. Mein Kompromiss heißt China Eastern Airways. Sie ist vom Passagieraufkommen größer als die Lufthansa aber vom Service her noch Meilen dahinter:

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

„The flight was seven hours delayed“

„Food was terrible“

“ The staff onboard and on the ground were no help at all, they were impatient, rude, and unhelpful, directing me to different lines. I spent 7 hours at Shanghai Airport being sent to different queues where the staff there just shrugged and didn’t care“

Es gibt dutzende solcher Schmankerl.

Richtig am Arsch bin aber, wenn es schlechtes Wetter in Schanghai gibt und wir woander landen müssen. Ich habe kein Visum für China und ein Transitvisum bekommt man nur, wenn man direkt landet und dann weiterfliegt. Wenn wir aber z.B. in Bejing landen und dann später nach Schanghai weiterfliegen, bin ich echt in der Klemme. Spannend.

Elektronik auf Reisen

Japan ist das Land der elektronischen Revolution. Was erwartet dort einen:

  • Bargeldfanatiker. Fast alles soll in Japan über die Scheine laufen. Scheint in Deutschland ja auch so zu sein.
  • Inkompatible Handynetze: Dank UMTS und LTE nicht mehr ganz so schlimm. Die Tarife für Ausländer sind aber der Horror. Der Plan ist ein Hotspot für den ganzen Monat zu mieten. Gerät + Tarif sollen 130 Euro kosten
  • Kartenchaos 1: Japan akzeptiert nur selten Kreditkarten. Und dann nur an ausgewählten Stationen. Zum Beispiel bei der Japanischen  Post oder 7/11. Sonst ist schnell Schicht im Schacht.  Zudem haben die Automaten Öffnungszeiten, meist bis 20 Uhr. What the Hell?
  • Kartenchaos 2: Für das Bahn und Busfahren gibt es in Japan IC Karten. Das sind Kontaktbehaftete Chipkarten. Die Auswahl ist riesig und meist Regionsbezogen: Pasmo und Suica (Region Tokyo Region)sind die beliebtesten. Es gibt aber auch noch ICOCA/Pitapa (Region Osaka, Kyoto, Hiroshima), Nimoca und Nayakaken sowie Sugoca (Region Fukuoka), Toica und Monaca(Region Nagoya) und Kitaca auf Hokkaido (Sapporo Region). Glückweise hat sich die Suica Card als kompatibel zu den meisten Karten etabliert. Einzige Ausnahme ist Okinawa. Da gibt es die Okika. Diese ist für den Monorail in Naha und den Busverkehr zuständig. Zwei Karten werde ich wohl mindestens brauchen. Der Plan ist die Suica Karte noch am Flughafen in Tokyo zu erwischen bevor ich nach Okinawa komme.

Was benötigt man in Japan denn noch an Elektronik. Für die Zugfahrten ein Ebookreader und ein Smartphone für Navigation und Fotos. Den Laptop werde ich vielleicht sogar zu hause lassen. Mal sehen.

Geographie Japan (inkl. Okinawa)

Japan teilt sich in vier Inseln

  • Hokkaidō, der Nordinsel,
  • der Hauptinsel Honshū mit den Regionen Tōhoku,  Kantō, Chūbu, Kinki und  Chūgoku
  • der Insel Shikoku
  • der Süd Kyūshū inklusive der Okinawa Südseeinseln(1)
  • nicht zu vergessen die knapp 6800 Inseln, die noch zu Japan zählen.
Regionen in Japan (geklaut von Wikipedia, auf Link klicken^^)
Regionen in Japan (geklaut von Wikipedia, auf Link klicken^^)

Anfangen auf meiner Reise werde ich ganz im Süden. Den Okinawa-Inseln. Die erste Woche wird Südseeurlaub in Naha, der Hauptstadt von Okinawa. Okinawa ist das Zentrum des ehemaligen Königreiches Ryūkyū. Dieses konnte sich Jahrhunderte lang in einem Zentrum zwischen Japan und China entwickeln. Lange Zeit war das Königreich unabhängig und leistete Tribute an China und später an Japan. Erst 18179 kam es offiziell unter japanische Herrschaft. Im Gegensatz zu heute stimmte China dem zu.

Traurige Berühmtheit erlangte Okinawa im zweiten Weltkrieg. Die Schlacht kostete über 250.000 Menschenleben. Der Krieg zerstörte die ganze Insel(2). Noch heute sind unzählige Militärbasen der Amerikaner auf der Strategisch günstigen Inselgruppe.

Aufgrund der Geschichte ist Okinawa anders als der Rest von Japan und besitzt viele Chinesische Einflüsse. Zu sehen gibt es dort vorallem das Okinawa Churaumi Aquarium, mehrere Burgen darunter das Shuri Castle als Weltkulturerbe, ein Mausoleum, ein Museum der Präfektur sowie ein Kunstmuseum und vorallem Strände.

Schade ist das der Strand in Naha doch eher funktional ist. 20 Meter abgesperrt und knappt im Meer führt eine Autobahn obendrüber. Es gibt aber noch mehr Stellen zum Baden. Das Wetter soll im Durchschnitt immer noch 24 Grad haben und es solle 25 Grad Badetemperatur geben. Die Höchsttemperaturen sollen 25 Grad und die niedrigen bei 20 Grad liegen. ideales November Wetter.

naha airport, beach parties, downtown
Strand in Naha 🙁

Ich bin gespannt

 

  1. Regionen Japans
  2. Geschichte der Ryukyu-Inseln