I’ll be Back. Tomorrow.

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Flughafen Haneda ist neu als Insel vor den Toren Tokyos hingezimmert. Das International Terminal ist sehr übersichtlich und vergleichsweise leer. Es gibt einen Central Entrance als Kontrolle: 15 Meter Schlange und einen North Entrance 7 Personen nur für mich allein. Chinesen rennen immer zum Zentral Checkin.

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Mein letztes Ramen.

In Japan war ich übrigens ganz oft Mister Thomas, weil Krohn denen einfach nicht über die Zunge geht. Das R mit dem K vorne dran ist zuviel. 🙂

Bis dahin war es das erst mal.

Tokyo letzter Tag

Wie ich befürchtet hatte ist das Imperial Palace mitten in der Innenstadt von Tokyo nicht besuchbar. Nur ein bescheidener Garten im Osten ist offen. Er kostet keinen Eintritt, es gibt aber auch nix zu sehen dort.

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Das Eingangstor vom Imperial Palace East Gardens

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Eines von drei Wächterhäusern an dem Tor. Das erste beherbergte ca. 20 Mann zur Überprüfung der Gäste. Dieses als zweite ca. 100 Mann auch zur Überwachung der Gäste bestehend aus einem bestimmten Clan. Und das dritte bestand aus ausgewählten Samureikämpfern. Denn was heute der East Garden ist, war früher der private Lebensraum des Kaisers und seiner Familie und musste geschützt werden.

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Der Fotospot mit der Brücke zum eigentlichen Kaiserpalast und einem sichtbaren Gebäude. toll (mäh). Anders herum (180 grad drehen)…

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hat man aber einen tollen Blick auf die Skyline. Zurück zum Hauptbahnhof habe ich ne dreiviertel Stunde mir ein Restaurant gesucht und lecker Meeresfrüchte mit Nudeln in scharfer Soße gegessen (Ramen mit dicker Soße). Voll lecker. Der Tag ging also nach verhaltenem Beginn ganz gut los. Nachdem 5 Kilometer erfolglos um den Kaiserpalast rumgerannt war, bin ich noch nach Akibahira gelaufen (2 Kilometer).

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kleine Roboterausstellung im Bahnhof von Akibahria

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Wandgemälde im Ecchi/Hentailaden zwischen Etage 5 und 6. ich war noch im Hello Project Fanshop. Habe mir Mini-IT-Händler angeschaut (die verkaufen SSD, Iphones und RAM in Läden wie Souvenirs). Habe in der Spielhalle versucht mir nen süßes Animehandtuch zu erspielen (hat nicht funktioniert) und bin dann vor Schreck, weil es schon halb sieben nach hause.

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Akibahira bei Nacht. Glitzer, funkel, Sirenen.

Dann noch meine IC Karte leermampfen (elektrische Karte zum Zahlen der Ubahn und in vielen Läden in Japan) und jetzt kommt noch Fußball im Fernsehen.

Morgen ist ausschlafen, Frühstück abgreifen, rumbummeln und Flug angesagt. Der geht zwar erst 18.00 Uhr aber drei Stunden vorher anstellen, eine Stunde Fahrt zum Flughafen zwischendurch Mittagessen und da bleiben noch 3 Stunden offen. Die machen keinen Sinn noch irgendwo hin zu gehen. (ebookreader)

 

 

Kamakura

Heute hatte ich vor: drei Stunden Zug zum Fujikyu Highland zu fahren, 80 Euro auszugeben, 6 Stunden an Achterbahnen anstehen und 4 Minuten Achterbahn fahren. Scheiß drauf kein Bock auf lange stehen.

Thomas fährt nach Kamakura. Gestern im Internet gefunden. Ein wunderschönes verschlafenes Nest. Noch alles relativ grün, gepflegte Gärten der Anwohner. Jede Menge Kai Cars^^ und nicht ganz so viele Touristen.

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Kamakura hat eine Mischung zwischen Straßenbahn und S-Bahn mitten durch die Stadt. Auf jeden Fall sehr stylisch. Mein Ausstiegspunkt war „Hase“. Alle Chinesen rannten wie immer zum Kotoku-in, der Hauptattraktion. Thomas erstmal nach Süden, da sollte der Strand sein und ich wurde belohnt 🙂

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Im Sommer muss es hier richtig gut sein. Ein Bach floss ins Meer, Fischerboote, schöner weicher Strand.

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Der Kotoku-in hat einen 13 Meter hohen Buddha. Den kann man sogar für 20 Yen (18 Cent) von innen besuchen. Der größte Buddha ist übrigens im Beitrag zu Nara zu finden.

Dann auf zum Kosoku-ji.

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der Buddha steckt manchmal im Detail, hier aber schlicht in der Masse.

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wunderschöne vergoldetet Skulpturen.

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der Hauptbereich etwas weiter oben neben einem kleinen japanischen Garten, mehreren Nebengebäuden und …

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…einer Höhle mit ca. 50 Meter Gängen drin. Da drin waren Buddhas, Wasserbecken, Kerzenschein, ein Schrein zum Aufstellen von Mini-Buddhafiguren und halt die Gänge teilweise nicht höher als 1,40 Meter.

Auf dem Rückweg bin ich in Yokohama ausgestiegen und habe mir kurz das Vergnügungsviertel ähnlich zu Shibuya und Shinjuku angeschaut. Yokohama ist die zweitgrößte Stadt nach Tokyo.

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Da es von oben nicht all zu gut aussah (Regen incoming) bin ich wieder in den Zug nach Shin-Yokohama um ein letztes Shinkansen zu fahren. Mein Japan Rail Pass läuft heute aus. (Schnief). Ohne wäre das ein Teuer Spaß gewesen. Da hätte allein die Zugfahrt heute 20-30 Euro gekostet. (Die beiden Tempel wollten zusammen 4,50 € Eintritt (200 und 300 Yen). geschenkt.

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Mit dem Shinkansen im Dunkeln zurück durch Tokyos Bürostädte rund um Shanagawa.

Morgen ist mein letzter Tag in Tokyo. Erwartet nicht allzu viel…

Shinjuku, Shibuya, Shinjuku, Kabuchiko

Shinjuku ist ist die belebteste Station in Tokyo mit über einer Million Besuchern am Tag.

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Dann war ich meiner neuen Leidenschaft Gärten frönen. Aus eigentlich nur mal kurz gucken wurden mal wieder 2 Stunden.

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Dann noch kurz nen Tempel besucht, die Läden angeschaut und auf nach Shibuya

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Dann war ich im Hooters ein paar Chicken essen. Sehr unspektakulär für mich allein.

Zurück nach Shinjuku.Besuch eines Retro Cafes mit dem 8bit Cafe.

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Maria Cart vom SNES. Gleich mal nen Cup gewonnen.

Dann auf nach Kabuchiko. Das Rotlichtviertel. Aber außer ein paar Anwerbern und viel bunten blink blink gab es nicht viel zu sehen. Dazwischen gab es noch das Robocafe. Das ging aber nur mit Reservierung.

 

Oshiage, Akibahira, Ikebukuro

Ist doch ganz einfach

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Oshiage Tokio Skytree. 450 Meter Höhe. Das Panorama verzieht den Stahl, der war grade keine Sorge. Auf dem unteren Deck gab es sogar eine Verglasung im Boden, wo man 300 Meter nach unten gucken konnte. Super.

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Akibahira: Technik, Spiele und Nerds

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Mal drei Versuche für ein Pokemon probiert. Trotz perfekter Position in Versuch drei, ist es einfach abgerutscht. Grummel.

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Gnihi, die Ecchi Abteilung im Nerdkaufhaus für Manga, Figuren und Kartensysteme.

Nach dem Spielesalon und dem Spielekaufhaus kam die kurze Suche nach dem Tokyoanime Center, wo eine Figurenaustellung war, mit Anstellschlangen (dafür Kostenlos). Accidently, wie immer, kam noch eine Premierenfolge eines Animes, den ich nicht kenne. (Dabei wollte ich nur irgendwo sitzen)


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Ikebukuro. Hier gibt es die „Sunshine city“ Ein Kaufhaus im Hochhaus mit Aquarium, Planetarium, Einkaufsmeilen, Anime-Erlebniscenter und einer auf 4 Etagen einsehbarer Bühne. Thomas musste aus der Hüfte schießen, weil keine Fotos erlaubt.

Es traten auf OnePixcel, Siam and Poptune sowie Ayamikurikamakil. Letztere hatte sogar richtig viele Fans mit T-Shirts und Schals bei. Das ging ab. Meine Suche nach einem Jpop Konzert war damit hinfällig. Dafür ging es noch ab in das Planetarium, wo die gesamte Kuppel angestrahlt wird, während man im Liegesessel sitzt und an der Kuppel Geschichten um den Sternenhimmel erzählt werden mit Musikpausen und Sternen dazu. Schönes Tagesende.

Die Punkte Shibuya und Shinjuku habe ich gar nicht erst geschafft.

Nikko

Heute war ich in Nikko. Die Stadt ist neben Kyoto eines des kulturellen Zentren was Touristen angeht. Leider sind derzeit von den großen Schreinen, Tempeln und Tore drei größere unter Bauarbeiten. Nichtdestodtrotz war es ein Schöner Auflug.

 

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Weiß vom Schnee, golden von der Bemalung und bunte Details. Die Tempel waren alle wunderschön.

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Das müsste das Grab eines Shoguns sein.

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Der Toshugu Tempel (Teile davon. er bestand aus ca. 20 Gebäuden)

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Ein Tempel im Wald. Kaum Leute hier. Er war ein halbe Stunde abseits über einen alten Steinpfad zu erreichen.

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Der Wasserfall vor dem Tempel war das eigentliche Ziel.

Schön kalt, Schnee und tolle Tempel. Ein guter Ausflug.

 

Von Thunfischen und Sardinendosen

Heute gehts um Fisch.

Thomas ging auf den lokalen Fischmarkt in Tsuijiki (oder so 🙂 )

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Die Thunfischköpfe unten im Tisch bitte zur Körpergröße des Gourmets^^  vergleichen. So klein war der gar nicht.

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Dieser Mister Crabs wird wohl kein Burgerladen mehr aufmachen.^^

Es gab Fische, Krabben, Muscheln, Schnecken, Schwämme, Garnelen, Oktopusse und Sachen, die ich nicht kannte.

Das ist übrigens ein Markt wo der Fang frisch verkauft wird. Da findet bis um 6 Uhr  die Auktion Fischer zu Zwischenhändler statt und 6-10 der Zwischenhändler welche die Thunfische zerlegen und an Endkunden direkt verkaufen. Eisboxen, Miniautos, LKWs ein Riesenchaos.

Außerhalb gab es noch Touristenspots mit Leckereien und ähnlichem

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Thomas beim Sushi running.

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fetter Thunfischsushi, frisch. 7 Euro zwei Happen.

Nach dem Snack für den Magen, gab es den für die Augen.

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den Anliegenden Tempel mitgenommen.

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Außenansicht. Leicht Dunkel. In Tokyo hat es heute zum ersten Mal seit 54 Jahren im November geschneit.

Dann ab in den Naheligenden Park. Bei 1° und Matscheregen mit Wind, kein großer Spaß.

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Da die Füße langsam nass wurden ab nach Hause und verkehrtherum in S-Bahn einsteigen. Statt 2 Stationen waren es nun 30 (Kreislinie) Japanrailpass lässt das zu. Kleine Stadtrundfahrt. Kurz aber erfolgreich heute.

Übrigens heute Ausfälle und Verspätungen von U-Bahnen und S-Bahnen.

  • Snow
  • fallen Bamboo
  • Earthquake
  • technical Inspection (Einstellung der Linie wegen Schnee)

in Deutschland wären das alle nichtssagende Ausnahmen gewesen.

Dann ab in die Sardinenbüchse, genannt Ubahn. Okinawa war nur eine billige Übung. Wenn voll passen noch 10 Japaner rein und dann kommt die elfte, die einfach solange presst bis Platz ist. Wenn dann die U-Bahn länger braucht, weil Strecke irgendwas mäh, boah ey.

Happy Hippo und das Volksfest

An meinem ersten Tag in Tokyo war die Frage, was zu unternehmen sei. Schließlich war der 23.11, der Tag des Arbeitsdankes. Er ist leicht das Äquivalent zum ersten Mai. Der Reiseführer sagte, dass es ein Volksfest in Asakusa gibt. Nachgeschaut und der Uena-Park und Zoo liegt gleich nebenan. Also schnell in den Zoo und dann ab auf das Volksfest.

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Diese süße Maus lief mir gegen Mittag über den Weg.

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Diese wunderschöne Hippo war durch die Poller einen halben Meter hohen Zaun getrennt. Meine Kamera war keinen Meter entfernt. Kein Fenster. (Flußpferde sind gefährlicher als alle anderen Tiere im Wildpark und für die meisten Toten verantwortlich. Selbst Krokodile, Löwen und andere Raubtiere lassen in der Regel die Tatzen von)

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Einer der noch größer ist als ich. Japan hat den Vorteil dass man meist über alle anderen drüberschauen kann.

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Yes man. 20 Sekunden bevor die Rolladen runter gingen, noch den knuffigen Panda beim Essen erwischt. Früh am Morgen lagen sie faul und fast nicht fotografierbar im Gehege rum.

Damit ab zum Volkfest. Leicht überlaufen wäre untertrieben. Die Schlange um an der Glocke des Tempels zu Bimmeln war 75 Meter im Tempelgelände und ca. 500 Meter auf der Straße raus (in beide Richtungen). Wartezeit ich denke zwei Stunden. Daneben gab es viele Zwischengassen, die man erkunden konnte und lecker Essen, Tand und andere Sachen fand.

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Viele, Viele Leute. Wie BRN nur das die Straße ein Drittel so breit ist.

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Dahin strebten alle. Der Tempel.

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Der Hund im Kinderwagen. Japaner halt.

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ein Seiteneingang mit weniger Menschen und trotzdem Betrieb ohne Ende.

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Das Kaufen von Kränzen soll Glück bringen. Jeder Kauf wurde mit einem kleinen Lied beklatscht.

War aber schnell rum der Tag. Für den Ueno-Park selber war es um 5 dann schon zu dunkel. Ich muss eher los. ^^

Scheißtag

So heute wollte ich hoffnungsvoll die Uni(Museum inside) und das Biermuseum besuchen. Beide haben Montag zu. Grummel.


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Unimuseum von außen.

Auf zum Bahnhof ubd da die Aussichtsplattform nicht gefunden und für den Sapporotower(38 Etagen) wollten 700 (6 Euro) um einmal hoch zu fahren.

Dann ab zum Botanischen Garten. Auch zu. Nur das Gewächshaus offen.

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Da waren ein paar schöne Sachen drin.

Vor lauter Frust bin ich vor die Straßenbahn gelaufen und hab sie fotografiert. Angst haben oder Sumoringer sein ist übrigens ne scheiß Idee, wenn die Straßenbahn hält. Die Haltestelle ist 50 cm breit.

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Dann ab in die Mall und nach Mittag gesucht. Steak maxi. Rein, bestellt 5 Minuten später die Entschuldigung, dass ausverkauft. Alles andere war von der Preis/Leistung natürlich nicht so mega.

Früh zurück im Hotel zum Wäschewaschen stelle ich fest, dass die Mappe mit den aufgedruckten Hotel und Flugreservierungen weg ist. Auch die Tanliste fürs Konto war drin. Zum Glück brauche ich die nicht mehr, da beide Konten bis Frankfurt noch genug drauf haben. Sicherheitsreserve Yeah.

Ich kann jetzt noch 2 von 3 Sachen verlieren (Koffer, Laptop, Handy) und komne noch hin. Nur den Rucksack mit dem Reisepass muss ich unbedingt im Auge behalten.

Ich bin Wäsche falten. Grummel.