Japan ist das Land der elektronischen Revolution. Was erwartet dort einen:
- Bargeldfanatiker. Fast alles soll in Japan über die Scheine laufen. Scheint in Deutschland ja auch so zu sein.
- Inkompatible Handynetze: Dank UMTS und LTE nicht mehr ganz so schlimm. Die Tarife für Ausländer sind aber der Horror. Der Plan ist ein Hotspot für den ganzen Monat zu mieten. Gerät + Tarif sollen 130 Euro kosten
- Kartenchaos 1: Japan akzeptiert nur selten Kreditkarten. Und dann nur an ausgewählten Stationen. Zum Beispiel bei der Japanischen Post oder 7/11. Sonst ist schnell Schicht im Schacht. Zudem haben die Automaten Öffnungszeiten, meist bis 20 Uhr. What the Hell?
- Kartenchaos 2: Für das Bahn und Busfahren gibt es in Japan IC Karten. Das sind Kontaktbehaftete Chipkarten. Die Auswahl ist riesig und meist Regionsbezogen: Pasmo und Suica (Region Tokyo Region)sind die beliebtesten. Es gibt aber auch noch ICOCA/Pitapa (Region Osaka, Kyoto, Hiroshima), Nimoca und Nayakaken sowie Sugoca (Region Fukuoka), Toica und Monaca(Region Nagoya) und Kitaca auf Hokkaido (Sapporo Region). Glückweise hat sich die Suica Card als kompatibel zu den meisten Karten etabliert. Einzige Ausnahme ist Okinawa. Da gibt es die Okika. Diese ist für den Monorail in Naha und den Busverkehr zuständig. Zwei Karten werde ich wohl mindestens brauchen. Der Plan ist die Suica Karte noch am Flughafen in Tokyo zu erwischen bevor ich nach Okinawa komme.
Was benötigt man in Japan denn noch an Elektronik. Für die Zugfahrten ein Ebookreader und ein Smartphone für Navigation und Fotos. Den Laptop werde ich vielleicht sogar zu hause lassen. Mal sehen.