Es gibt einen Freizeitpark auf Okinawa. Der ist die Touristenfalle schlechthin. Und ich war heute dort.
Bus Nummer 54 oder 83. Eine Stunde fahren, während die Tafel den Fahrpreis immer weiter erhöhte. Es gibt vorne einen Monitor, da steht die Nummer der Station, wo du einsteigst 1-48 und welcher Preis seit deinem Einstieg aufgelaufen ist. Mit jedem Tarifbezirk steigen die Preise.
Mit 580 Yen Fahrpreis nun in den Park. 1650 Yen Eintritt. Ihr seht, das wird nicht der günstigste Tag.
Für 800 Yen vom Eintritt darf man in den Cave. 300 für den Habu Park und der Rest für Oki World selber. Hinzu kommen 1300 fürs Buffee und 1100 für Fotos. Möglich gewesen wären noch 500 für Fotos im Kimono, 1000 fürs Bratsche spielen lernen, 2000 fürs Glas blasen. 700 für Lehmbasteleien. 500 für Doktorfische, 500 für ein 4D Kino, 700 für Malereien und tausende fürs Souveniers. Z.b gab es eine Lampe handgeblasen aus Glas und Holz in Glockenform für 96.000 Yen. Das sind knapp 900 Euro. Wers hat…konte sich in einem der vier Souvenierjobs eindecken, die man im Park durchqueren musste um zum nächsten Abschnitt zu gelangen. ( Busfahrt zurück nicht vergessen beim Einkaufen)
Ich bin mit knapp 50 Euro heute weggekommen. Japan ist teuer. Hört sich nicht viel an aber Hotel kommt noch hinzu.
Zum Park selber: Zum Anfang kommt man in den Cave. Es ist eine Tropfsteinhöhle. 90% Luftfeuchte. Yammi. 850 Meter Weg.
Tief runter geht es.
Ein paar Stalaktiten von oben und Stalagmiten von unten.
Hier fließen zwei Unterbergebäche zusammen.
Dieser bescheidene Bursche ist aus mehreren Stalaktiten zusammen gewachsen und bildet nun ein riesigen Zapfen aus. Es ist sehr selten und der größte in ganz Japan. Die Natur hat mehrere hunderttausend Jahre an ihm gearbeitet dafür.
Nach dem Cave gab es einen kleinen Früchtegarten. Ich habe keine Ahnung was da dran hängt.
Das ist Glasbläserstation.
Danach ging es zum Eisa Tanz. Erstens habe ich das oft gesehen auf den Festivals und zweitens durfte man keine Fotos machen. 🙁
Dann Buffet. Essen soviel man will für 1300 Yen, war doch fair. Unglaublich was die Japaner spachteln, wenn es dann gratis ist. Ich konnte nicht mithalten.
Daher gestärkt auf zum Habu Park. Habu ist die einheimische Schlangenform auf den Inseln um Okinawa. Sie ist leider giftig und es kommt ca. Zu 200 Bissen pro Jahr und leider ein paar Toten. In Naha lebt sie aber eher nicht.
Im Habupark kann man diese in Wasserschlangenform Parkals Landschlange live beobachten. Der Park gibt Auskunft über die Anatomie der Schlange. Erforschung des Giftes, Umgang bei Bissen, Einrichtung seines Gartens auf Okinawa und anderem Kram.
Zu sehen gibt es dann noch Schildkröten, Fledermäuse, große Landschildkröten und ein Mongo. Der durfte in der Schlangenshow ein Wettrennen gegen eine Habu machen. Der Mongo gewann locker.
In der Show wurden die Schlangen live vorgeführt und von den Besuchern bestaunt. Zum Schluss konnte man noch eine Boa streicheln.








Hätte nicht erwartet, dass du täglich schreibst. Find ich klasse!