Das dieser Beitrag ohne Fotos auskommen muss. Sollte klar sein. Um die Ecke, also wirklich direkt neben dem Hotel ist das öffentliche Badehaus im Viertel. Der Generator sorgt dafür das ich mal meine Ohrenstöpsel beim Schlafen probieren darf. Yeah.
Aber zurück zum Badehaus. Für 410 yen(3,56€) geht es rein. Wie fast schon üblich werden vor der Kasse die Schuhe ausgezogen. Dann geht es in die Umkleide. Also alles loswerfen, in einen Korb stecken und diesen dann in ein Schließfach. Dann geht es ab zum waschen auf den Sitzhocker. Die Dusche ist ungefähr auf Kopfhöhe beim Sitzen auf dem Duschhocker. Nachdem man sauber ist, darf man in die rumstehenden Becken. Ein Becken war arschkalt dafür mit Wasserstrahl von Oben für die Rückenmassage. Die restlichen Becken waren alle sehr warm. Es gab das Sprudelbecken von unten, das Sprudelbecken von der Seite. Ein Becken ohne Sprudel und eins, das war grünes Wasser, da haben aber die Japaner wie die Aasgeier dran gestanden und ne Sauna als Minitribüne mit Aussicht auf den Badraum
Baden ist in Japan eine Erholung und zum Quatschen da. Früher waren die Becken nichtmal geschlechtergetrennt. Das wurde erst so wirklich nach dem zweiten Weltkrieg durchgezogen. War normal das alle zusammen in einem Becken hockten. Laut Historie waren auch manche dunkle Bäder nen billiger Puff statt Wasserspaß. Die Weiterführung dessen gibt es in sogenannten Soaplands.
Vorteil für mich. Der Heilung des Sonnenbrandes von Okinawa wurde beschleunigt in den Becken und nach über einer Woche fällt jetzt die alte Haut ab.