Das komplette Kontrastprogramm zu gestern bot Hiroshima heute. Zuerst ging es im Shinkansen nach Hiroshima
Einer der seltenen Ausblicke wohl mal kein Tunnel war. Die Strecke Hiroshima-Fukuoka ist eher ne Ubahn mit 300, statt ner Shinkansenstrecke
Ich bin einmal außen rum und habe da Feld von hinten aufgeräumt. Normalerweise läuft man es anders herum. Dies ist die Statue vor dem Hiroshima Peace Memorial Museum
Das ist eine Darstellung von der Innenstadt was noch stand als die Bombe gezündet wurde. Die Kugel symbolisiert die Atombombe. Im Umkreis von 2,5 Kilometern stand quasi nichts mehr. Umgeworfen, abgebrannt, eingebrochen.
Ein Stahlträger aus einem Gebäude 600 Meter vom Zentrum der Bombe entfernt.
Richtung Ausgang waren immer mehr verrotzte Gesichter zu sehen. Besonders da die Ausstellung viele Kinder als Opfer zum Thema hatte. Diese waren eigentlich alle evakuiert. Weil aber alle älteren im Krieg waren, sollte diese Schneisen durch die Stadt schlagen, um bei Bombenangriffen nicht die ganzen Holzhäuser in der Stadt zunichte zu machen. Über achttausend 10-15 jähtige waren zu diesem Zweck in der Innenstadt am Werk. Keine 2000 haben die Explosion überlebt. Viele starben noch an den Folgen. Hiroshima war extra vor Bombenangriffen geschont worden, um die Wirkung möglichst genau zu beobachten.
An der Friedenglocke nahmen die Schulklassen reihenweise Aufstellung, legten Kränze nieder, führten ne Schweigeminute durch und sangen Lieder.
Das Mahnmal an der Bombenabwurfstelle.
Da ich relativ zeitig los war um noch einen Platz im Coin Locker zu bekommen (der vorletzte muhahaha) war ich gegen 12 schon fertig. Ich hatte nun die Option Mädels trösten zu gehen, mir ein Kunstmuseum anzuschauen, in modernes Kunstmuseum anzuschauen, das Schloss zu besuchen oder meinen vierten Japanischen Garten zu besuchen. Die Wahl war wohl einfach.
In dem Shukkuen wurde mir sogar ne Ramen für 3,80€ hinterher geworfen. So das ich sogar noch ein Mittag hatte. Da ich immer noch Zeit hatte, habe ich das Schloss noch aufgesucht. Das war ein Museum über Samurei. Aber erstens: Man dürfte keine Fotos machen und zweitens hatte das Ding als einziges Museum in Japan kein Klo. Es war ein schneller Museumbesuch^^. Das Klo draußen war wieder eins der alten Sorte *hmpf* (Wadentraining)
Den Japaner traf ich den ganzen Tag über immer mal wieder. Er fuhr mit dem Taxi alles ab, ich bin gelaufen oder habe den Bus genommen.
Mein Abendessen. Ich habe keine Ahnung, was es ist. Hat aber geschmeckt.












