Shuri Castle

Heute wollte ich nur das Schloss besuchen und das hat ja schon auf dem Hinweg nich


t richtig geklappt. ^^ Der Plan war zum Schloss zu fahren und Nachmittags nach weiteren Steckdosenadaptern zu suchen.

Heute ist der dritte November und Tag der Kultur als Feiertag in Japan. Die Läden hatten trotzdem offen. Nichts desto trotz haben due Feierbiester hier wieder Klammotten aus dem Schrank geholt. Sie hatten ja erst am Wochenende ihr Kulturfestival für Okinawa.

Ich also hoch zur Burg. 12.50 Uhr sollte der Umzug beginnen. Vorher noch Schloss angucken.  11 Uhr oben erstmal tradioneller Tanz.

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Für die ganz harten hier ein Video. An der Dateigröße muss ich unbedingt noch schrauben.

https://1drv.ms/v/s!ApXbPU5TaQs7ng3miEQP5GEZi6F_

Mittag essen im Restaurant habe ich gelernt vernünftig Rahmen zu essen. Leider erst als ich fertig war. Immer paar Nudeln nehmen, dann aus der Schüssel trinken, Nudeln, Trinken. So bleibt nie zuviel Suppe in der Schüssel als dass es platschen kann.

Dann auf zur Burg.

In der Burg selber war heute Umzug des Kaisers mit seinem Gefolge.

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Der Kaiser

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Sein Gefolge

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Die Hofdamen 😉

Das Schloss selber besteht zu großen Teilen aus Holz.

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Das Eingangstor zum Burgberg

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Das Tor zum dritten? Vorhof

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Der Innenhof mit Kaiserpalast. Diesen durfte man auch besuchen, ohne Schuhe und ohne Fotos. Daher keine Bilder vom Innenleben. ^^

Es war aber sehr interessant. Es wurde das Leben des Kaisers gezeigt. Seine Gebräuche und Räume.

Danach runter vom Berg und siehe da. Der Stadtteil feiert den dritten November. Leider kann ich die ganzen tollen Videos noch nicht hochladen weil zu groß.

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Es waren dutzende Gruppen mit so einem Baum unterwegs. Ziel war es ihn möglichst lange und oft zu heben im Rhytmus der Musik.

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Die verrückten mussten ihn immer den den Stromleitungen durchführen.

Dann gab es noch Tromnelgrupprn, Tanzgruppen mit Damen und Drachenmonstern^^

Zum Schluss gab es noch ein kleine Kapelle.

Alle Gruppen mussten an zwei Schiedsrichtergruppen vorbei und wurden bewertet. Nach was kann ich nicht sagen.

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Zu essen gab es auch wieder tolle Sachen. Das Fest hatte ganz viele Stände an der Seite mit Unterhaltung für die Kinder, Süßkram und Gebratenem. Ich habe so nen Hefeteig mit Vanille zwischen als „Prinzenrolle Doppelkeks“gegessen. Lecker.

Es war um sechs und dunkel. Mein Plan für heute hatte wieder nicht ganz funktioniert. Dafür mehr gesehen als erhofft.

Auf dem Weg abgekommen

Das stand ein kleines unscheinbares Schild. Noch kleiner in Englisch „Bischop tree Wood“.

Es ist eine kleine grüne Insel in Naha auf dem Weg zum Schloss. Sie ist nicht nur wunderschön und mückenreich. Sie ist die einzige Baumgruppe dieser Art in Naha die 200 Jahre alt ist. Sie konnten 1945 vor den Flammen gerettet werden, da der Krieg die Stadt zerstörte. Okinawa hatte eine der Hauptlasten des Krieges zu tragen.

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Es gibt natürlich mehr dieser Sorte auf Okinawa aber als Symbol für Naha sind sie wichtig.

Gefunden werden kann sie nur, wenn man mit Google maps zum Shurji Castle durch kleine Hintergassen läuft. Der Hit and run tourist, wird sie nicht mal von weiten sehen.

Perfektion und Pünktlichkeit in Japan

In Japan fuhr mein Bus immer 59 und 29, das Fest geht 12.50 los.

Warum? Alle sind 29 im Bus. 30 sitzen alle und es geht los. Der Umzug grade eben soll 12.50 losgehen, d.h alles sortiert sich bis dahin ein. 10 Min später kann der Umzug dann pünktlich durchlaufen. Das funktioniert sogar, weil sich 90-95% dran halten.

Ein Tempel

Direkt am Strand auf einem Felsen (fast schon Tsunami sicher).

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Tempel werde ich noch genug sehen, daher: Er kam sah, machte nen Foto und verschwand. Das ist übrigens Standard. Heute am Strand. Foto von der Mole, runter zum Wasser, Selfie, faxen machen und verschwinden. Ich war mit 7 Stunden wohl mit am längsten da. Der gemwine Japaner hat keine Zeit was zu geniessen.

 

Monorail Naha

Die Naha Monorail führt vom Flughafen zum alten Stadtteil Shuri. Wo das Schloss liegt. Insgesamt 15 Stationen. Ich pendle meist zwischen der Station 7 Kenchō-MAE und der Station 10 Asato.

Mae heißt sowas wie Vorplatz. Kenchō ist ein Zeitalter in Japan. Keine Ahnung was das zusammen ergibt.

Meist ist die Bahn trotz 10 Minutentakt voll. Wenn voll ist gehen aber noch locker 10 rein. Andeuten das man noch mit rein will und 5 Leute trippeln ein bisschen und schon iet Platz für dich.

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Verdursten muss auf Okinawa keiner. Gefühlt aller 50 Meter steht ein Getränke automat. Von 130-170 yen sind die Preise mit 1-1,50€  doch sehr moderat.

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Jede Station ist über der Straße besitzt nen elektronischen Zugang, kostenloses Wlan und kostenlose öffentliche Toiletten. Zum Glück keine alten Hocktoiletten.

 

Churaumi Aquarium.

Der Tag begann mit japanischen Frühstück. Misosuppe, Reis, Fisch, Gemüse wurde serviert. Sah toll aus. Wenn es das nochmal gibt, werde ich es fotografieren.

Zumindest war ich im richtigen Bus. Der Yanbaru Express Bus. Abkürzung XKB ( und nur das steht in Englisch auf dem Bud) fährt 2 Stunden fast bis zur Nordspitze. Man kann Okinawa in drei Stunden abfahren mit dem Auto. Die dünnste Stelle in der Mitte kann man in einer Stunde durchwandern.

Zurück zum Park. Der Ocean Expo Park besteht aus dem Aquarium, einem Tropencenter für Pflanzen(Tropical Dream Center), einem Museum und vielen kleinen Anlagen, wie einem Delphinshowstadium, Seekuhanlage, Zuchtbecken, Wassertreppen, Panoramabecken, Schildkrötenlaichstrand und einem dreigeteilten Strand für spielen, gucken und baden. Bezeichnenderweise ist die Fahrt hin und zurück doppelt so teuer wie der ganze Park. Besonders die drei Euro Eintritt in den Tropical Dream Center rentieren sich für den Betreiber nicht.(3xx) macht was um die drei Euro.

Also rein in das Aquarium.

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Der Eingang des Parks

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Direkt am Anfang kann man Seesterne und Seeschlangen anfassen.

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Dicke Brummer gibt es zuhauf zu sehen.

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Das kleine Paradebecken mit den drei kleinen Schweinchen. Das schwammen drei von den Dingern drin und ganz viel „Kleinzeug“ von halben bis 2 Meter.

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Mag jemand Krebse?

Gab sogar Untwasserschaben. Bling bling.

Das Aquarium war rammelvoll und ich bin dann runter zum Schildkrötenstrand. Da derzeit weder Kröten noch Eier da sind, darf man da hin.

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Anschließend kam ich in den Pflanzengarten. Hier war man unter sich. Ich habe dort drin keine 15 Besucher getroffen. Großteils war ich alleine.

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Viele Pflanzen. Okinawa ist Abseits der Städte unglaublich grün. Selbst die Autobahn ist grün eingerahmt.

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Eines der sechs Häuser im Pflanzengarten. Mit ein paar schönen seerosen.

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Es gibt sogar eingebaute Photospots. Da hatte ich mal Hilfe von ein paar der raren Besuchern.

Der Tag war dann doch anstrengend. Softbank sperrte mir das Internet wegen zuvielen Bildern (wollen in die Cloud geladen werden). Ich bin viel gelaufen und gestanden. Und zeitig Aufstehen.

Jetzt muss ich überlegen was ich morgen mache. Die nächsten zwei Tage stehen Fukushen Garten und Botanischer Garten in Naha auf dem Plan. Nicht nur das beides identisch ist. Ich war dort gestern schon.

 

Einkaufen, wenn dich keiner versteht.

Ich hab in der Nähe zum Hotel nen relativ großen Supermarkt gefunden. In Deutschland nen halber Aldi auf viertel Größe und für Japaner ein Riesenmarkt. Die haben hier echt Minibuden. Suppenbars mit vier Plätzen sind die Regel. Unglaublich viele Restaurants. 2 Meter breit 5 Meter lang, Küche inklusive.

So. Heute wollte ich Sonnenschutzcreme kaufen. Dachte fängst mit was leichten an. Google Übersetzer rausgeholt und los gehts. Von Handcreme bis Sonnenschutz alles dabei. Gekauft habe ich was mit 50+ SPF. Sun protect factor hoffe ich.

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Naha City

Heute war ich in Naha City Unterwegs

Zuerst fiel mir dieser Onkel auf:

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Der Löwe ist das Wappentier von Okinawa und soll das gute auf die Insel bringen.

Auf dem Weg zur ersten Touristenfalle bin an dem hier vorbeigekommen: Eine 3X5 Meter Tafel. Darauf kloppen sich Figuren und im Hintergrund wird der Platz eingeblendet. Der Dicke da bin ich. ^^(Bild unten in Galerie anschauen WordPress komprimiert zu stark)

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Danach war ich in den Markthallen. Dort kann man sich drin verlaufen. Schuhe, Schmuck, überteuerte Souverniers, Essen. Die Vietnammeilen an Grenze zu Tschechien sind da ähnlich.

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anschließend irrte ich an einem Ausgang rum und schaute mir Naha für Anwohner an. Die haben weniger Platz. Also sind die nicht nur kleiner. Die Autos sind Mini und die Häuser haben unten Parkflächen drin.

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mini wini ist doch klar. Japaner fahren Kei-Cars. img_20161031_112009

Dort wo man in Naha wohnt, wird auch gern begrünt. img_20161031_112758

Noch typischer sind die Häuser wo unten Parkhaus ist. Gern auch mit elektronischen Hebern um Autos zu stapeln oder Scheiben um sie zu drehen, damit an immer richtig rum ein und raus kommt, weil die Straßen so eng sind.

Dann war ich im Botanischen Garten von Naha wo die Pflanzen und Baustile vorgestellt wurden. Es gab viel Grün. einige kleine Pavillons und man konnte Kois und Karpfen im Teich füttern.

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Dann bin ich noch durch die Innenstadt und habe ein paar Gassen und Häuser angeschaut, versucht einem Fahrradvermieter klarzumachen dass ich erst in den nächsten Tagen wiederkomme und habe meine Pläne für die nächsten Tage geschmiedet, da ich die Tourist Info plündern war.

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Mehrere Sachen sind mir aufgefallen. Japaner sind sehr freundlich aber genau.

Besonders Naha platzt vor Kindern. Viele Tragen ihre Babys mit sich rum. Kinder in allen Altersgruppen bis auf 15-25 sind mir schon gestern auf dem Festival aufgefallen. In dem Zeitraum 15-25 ist entweder ne Lücke oder die machen grad woanders rum.^^

Galerie (Bilder zum Anklicken)

Uchinanchu Festival

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Back to roots. Okinawa feiert seinen Ursprung. Grad war Bratschenkonzert im Baseballstadion. Nun ist Programm im Theater. Trommeln, Bratschen, Tanz.

Heute Abend ist noch Abschlusskonzert.

PS: Das Licht im Theater lässr keine bessere Quali zu.

PS2: Theater nur barfuss betreten. 😛